Für Maler- und Lackiererbetriebe

    Einsatzplanung für Malerbetriebe: welche Kolonne auf welchem Objekt steht.

    Drei Objekte gleichzeitig, jedes mehrere Tage, und ständig verschiebt sich etwas, weil ein Untergrund nicht trocken ist. Meisterplaner zeigt die Woche für alle Kolonnen auf einer Tafel — und wer wo eingeteilt ist, sieht es auf dem Handy.

    Was in Malerbetriebe täglich schiefgeht

    • Kolonnen über mehrere Objekte verteilt

      Wer ist heute im Treppenhaus in der Lindenstraße, wer bei der Fassade? Der Plan an der Bürowand stimmt seit Dienstag nicht mehr, und die Gesellen fragen morgens im Büro nach.

    • Der Untergrund entscheidet, nicht der Kalender

      Der Spachtel ist noch nicht trocken, die Vorarbeiten des Trockenbauers fehlen — und der Trupp steht mit Farbe und Gerüst vor einer Wand, an der heute nichts geht.

    • Stunden je Objekt gibt es nur ungefähr

      Auf dem Stundenzettel steht „8 h“, nicht welches Objekt. Ob die Fassade im Budget geblieben ist, weiß beim nächsten Angebot niemand.

    So hilft Meisterplaner

    Drei Stellen, an denen es im Alltag anders läuft.

    • Die Woche für alle Kolonnen auf einer Tafel

      Mehrtägige Einsätze ziehst du am Rand länger, Gesellen setzt du per Drag & Drop von Objekt A auf Objekt B. Datumsänderungen gelten für die ganze Kolonne gemeinsam. Die Ansicht zeigt zwei oder vier Wochen, wie du willst.

    • Untergrund und Trocknung vor der Abfahrt geklärt

      Die Freigabe-Checkliste bekommt für Maler zwei eigene Punkte: „Untergrund vorbereitet“ und „Raumtemperatur/Trocknung eingeplant“. Dazu „Vorleistungen anderer Gewerke fertig“ aus der Kernliste — der Punkt, an dem Bauabläufe real scheitern.

    • Stunden laufen je Objekt und je Mitarbeiter

      Jeder Geselle stempelt am Objekt: Anfangen, Pause, Weiter, Fertig. Am Auftrag steht die Gesamtzeit, die Zeit vor Ort und die Pausen — insgesamt und pro Mitarbeiter. Damit kalkulierst du die nächste Fassade nicht wie die letzte.

    Nichts davon blockiert. Ein offener Punkt auf der Checkliste ist ein Hinweis, keine Sperre — eingeplant wird, was du einplanst.

    Ein typischer Montag im Malerbetrieb

    6:30 Uhr. Auf der Plantafel laufen drei Objekte: das Treppenhaus in der Lindenstraße in Woche zwei, eine Fassade, die am Mittwoch anfängt, und eine Praxis, in der nur abends gearbeitet werden darf. Bei der Fassade steht „Gerüst/Absturzsicherung steht“ noch auf offen und der Marker leuchtet — du fragst beim Gerüstbauer nach, bevor die Kolonne am Mittwoch vor einer nackten Wand steht.

    7:00 Uhr. Die Kolonnenführer sehen im Team-Wochenplan, wer diese Woche bei ihnen ist. Beim Check-in haken sie ab: Werkzeug und Fahrzeug gepackt, Schlüssel und Zugang dabei, Auftrag verstanden. Das Foto vom Untergrund im Treppenhaus schickt der Vorarbeiter über den Auftragschat, weil dort eine Stelle nachgespachtelt werden muss.

    12:15 Uhr. Der Trockenbauer in der Praxis ist zwei Tage später dran als gedacht. Du ziehst den Einsatz auf der Tafel um zwei Tage nach hinten — alle drei Gesellen der Kolonne wandern mit. Die freien Tage füllst du mit dem Innenanstrich, der seit letzter Woche in der Spur „Ohne Mitarbeiter“ wartet.

    17:30 Uhr. Alle Zeiten sind am Objekt. Ein Geselle hat vergessen zu stempeln — der Timer läuft nicht über Nacht als 38-Stunden-Buchung durch, sondern wird gekappt, und er sieht morgen früh den Hinweis. Das Büro trägt die richtige Zeit nach, mit sichtbarem Hinweis am Eintrag.

    Gerüst, Hubsteiger und der eine Transporter für drei Kolonnen gehören genauso in den Plan wie die Gesellen — mehr dazu unter Einsatzplanung im Handwerk.

    Was Malerbetriebe davon brauchen

    • Mehrtägige Einsätze am Rand länger ziehen, Kolonnen als Team verschieben
    • Zwei- und Vier-Wochen-Ansicht, wahlweise gedreht
    • Freigabe-Checkliste mit Untergrund und Trocknung
    • Spur „Ohne Mitarbeiter“ für Arbeit, der noch eine Kolonne fehlt
    • Team-Wochenplan: der Trupp sieht, wer diese Woche wo ist
    • Zeiten je Objekt und je Mitarbeiter, mit Pausen
    • Auftragschat mit Fotos vom Untergrund oder vom Farbton
    • Vergessene Abfahrt wird gekappt statt als Nachtschicht gebucht

    Alle Funktionen im Detail

    Häufige Fragen

    Was Malerbetriebe vorher wissen wollen.

    Wie setze ich einen Gesellen kurzfristig von einem Objekt auf ein anderes?
    Auf der Plantafel ziehst du ihn aus der Seitenspalte auf den Block des anderen Objekts und nimmst ihn am alten Block heraus. Er sieht die Änderung im Team-Wochenplan auf dem Handy, ohne dass jemand anruft.
    Kann ich sehen, wie viele Stunden ein Objekt wirklich gekostet hat?
    Ja. Am Auftrag steht die Gesamtzeit, die Anzahl der Einsätze, die Zeit vor Ort und die Pausen — insgesamt und pro Mitarbeiter. Jede Zeit ist beim Stempeln am Objekt entstanden, nicht am Freitag nachgetragen.
    Was ist, wenn die Vorarbeiten eines anderen Gewerks nicht fertig sind?
    „Vorleistungen anderer Gewerke fertig“ steht in der Kernliste jedes Auftrags. Ist der Punkt offen, sagt dir Meisterplaner das beim Einplanen — und du verschiebst den Einsatz, bevor die Kolonne losfährt, nicht danach.
    Brauchen meine Gesellen ein Smartphone mit eigener E-Mail-Adresse?
    Ein Smartphone ja, eine E-Mail-Adresse nein. Die Anmeldung läuft mit Betriebscode, Benutzername und Passwort; die Zugangsdaten druckst du als PDF mit QR-Code aus.

    Mehr Antworten stehen in den häufigen Fragen, und im Ratgeber geht es um Einsatzplanung und Zeiterfassung im Handwerk allgemein.

    Drei Objekte, drei Kolonnen, eine Woche — probier es mit deiner echten Planung.

    28 Tage kostenlos, ohne Zahlungsdaten. Objekte anlegen, Kolonnen ziehen, am Freitag die Stunden je Objekt ansehen.