Für Elektrobetriebe

    Monteurplanung für Elektriker: wer morgen wohin fährt, steht nicht mehr auf dem Zettel.

    Zwischen Baustelle, Störungsdienst und Zählerwechsel verschiebt sich der Plan eines Elektrobetriebs mehrmals am Tag. Meisterplaner hält ihn an einer Stelle aktuell — für das Büro auf der Plantafel, für die Monteure auf dem Handy.

    Was in Elektrobetriebe täglich schiefgeht

    • Die Störung kommt immer quer

      Der Wochenplan steht, dann fällt bei einem Kunden die Verteilung aus. Jetzt muss jemand umplanen, drei Leute anrufen und hoffen, dass die Nachricht in der WhatsApp-Gruppe nicht untergeht.

    • Ohne Freischaltung keine Arbeit

      Der Trupp steht vor dem Verteiler, aber niemand hat die Freischaltung geklärt oder die Schaltberechtigung dabei. Zwei Mann warten, der Kunde fragt, wann es losgeht.

    • Stunden auf Zetteln, Material im Kopf

      Wie lange der Zählerplatz wirklich gedauert hat, steht auf einem Stundenzettel, der freitags irgendwo im Auto liegt. Die Nachkalkulation macht deshalb niemand.

    So hilft Meisterplaner

    Drei Stellen, an denen es im Alltag anders läuft.

    • Umplanen in Sekunden, alle sehen es

      Ein Sofort-Einsatz legt die Störung für heute an und startet die Zeit. Auf der Plantafel ziehst du den verschobenen Auftrag per Drag & Drop auf morgen — der Trupp sieht die Änderung im Team-Wochenplan auf dem Handy.

    • Freischaltung und Schaltberechtigung stehen an jedem Auftrag

      Die Freigabe-Checkliste bekommt für Elektrobetriebe zwei eigene Punkte: „Freischaltung/Zugang zu Verteilern geklärt“ und „Schaltberechtigung vorhanden“. Beim Einplanen sagt Meisterplaner, was noch offen ist — und plant trotzdem ein, wenn du es willst.

    • Stunden landen am Auftrag, nicht im Auto

      Der Monteur stempelt auf dem Handy: Anfangen, Pause, Weiter, Fertig. Die Zeiten liegen je Auftrag und je Mitarbeiter in der App, auch wenn im Keller kein Netz war.

    Nichts davon blockiert. Ein offener Punkt auf der Checkliste ist ein Hinweis, keine Sperre — eingeplant wird, was du einplanst.

    Ein typischer Montag im Elektrobetrieb

    6:40 Uhr. Auf der Plantafel stehen vier Baustellen und der Zählerwechsel bei Familie Berger. Zwei Aufträge tragen noch einen offenen Punkt: bei einem fehlt die Freischaltung, beim anderen ist das Material bestellt, aber nicht da. Du siehst das am Marker auf dem Block und rufst beim Netzbetreiber an, bevor jemand losfährt.

    7:05 Uhr. Die Monteure haben ihren Tag auf dem Handy — Adresse, Zeitfenster, was mit ins Auto muss. Beim Check-in haken sie vier Punkte ab: Auftrag übernommen, Werkzeug und Fahrzeug gepackt, Schlüssel und Zugang dabei, Auftrag verstanden. Einer hakt den letzten Punkt nicht ab und schreibt eine Rückfrage. Die landet im Auftragschat, nicht zwischen zwei Sprachnachrichten.

    10:30 Uhr. Ein Kunde ruft an, in seinem Laden ist der Strom weg. Du siehst in der Auslastung, dass dein Geselle auf der Baustelle in der Bahnhofstraße gegen Mittag fertig wird, und ziehst den Nachmittagsauftrag auf morgen. Er legt die Störung als Sofort-Einsatz an, die Zeit läuft ab dem ersten Handgriff.

    16:50 Uhr. Alle Einsätze sind gestempelt. Am Auftrag Berger stehen die Zeiten pro Mitarbeiter, die Nachkalkulation dauert einen Blick statt einen Abend. Und weil der Zählerwechsel eine jährliche Wartung nach sich zieht, legst du ihn als wiederkehrenden Auftrag an — er meldet sich in zwölf Monaten von selbst.

    Was außer den Monteuren noch auf die Tafel gehört — der Transporter, die Hebebühne für die Hallenbeleuchtung, der Werkstatttag —, steht im Überblick zur Einsatzplanung im Handwerk.

    Was Elektrobetriebe davon brauchen

    • Plantafel mit Drag & Drop, vom ganzen Tag bis zum Stundenraster
    • Freigabe-Checkliste mit den Elektro-Punkten Freischaltung und Schaltberechtigung
    • Sofort-Einsatz für Störung und Notdienst, mit laufender Zeit
    • Check-in vor der Abfahrt mit Rückfrage ans Büro
    • Zeiterfassung auf dem Handy, auch im Keller ohne Netz
    • Wiederkehrende Aufträge für Prüfungen und Wartungen
    • Team-Wochenplan statt PDF in der WhatsApp-Gruppe
    • Anmeldung der Monteure ohne E-Mail-Adresse, Zugangsdaten als PDF mit QR-Code

    Alle Funktionen im Detail

    Häufige Fragen

    Was Elektrobetriebe vorher wissen wollen.

    Wie bekomme ich eine Störung in einen vollen Tag?
    Der Monteur legt sie vom Handy aus als Sofort-Einsatz für heute an, die Zeit läuft sofort mit. Im Büro ziehst du den Auftrag, der dafür weichen muss, per Drag & Drop auf einen anderen Tag — der Trupp sieht die Änderung im Team-Wochenplan.
    Können Monteure ohne Firmen-E-Mail mitmachen?
    Ja. Ein Monteur meldet sich mit Betriebscode, Benutzername und Passwort an. Die Zugangsdaten druckst du als PDF mit QR-Code aus und übergibst sie — ein E-Mail-Konto braucht niemand.
    Was passiert, wenn im Keller kein Netz ist?
    Die Zeiterfassung läuft weiter. Anfangen, Pause und Fertig werden auf dem Handy gespeichert und automatisch nachgereicht, sobald wieder Empfang da ist. Konflikte werden erkannt und gesondert gemeldet.
    Plant Meisterplaner auch Prüfungen nach DGUV V3 oder Wartungen?
    Wiederkehrende Aufträge lassen sich monatlich, vierteljährlich, halbjährlich, jährlich oder alle zwei Jahre anlegen. Die Aufträge legen sich von selbst in die offene Liste und werden dann wie jeder andere Auftrag eingeplant. Prüfprotokolle selbst erstellt Meisterplaner nicht.

    Mehr Antworten stehen in den häufigen Fragen, und im Ratgeber geht es um Einsatzplanung und Zeiterfassung im Handwerk allgemein.

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    28 Tage kostenlos, ohne Zahlungsdaten. Monteure anlegen, Zugangsdaten ausdrucken, die erste Woche auf die Tafel ziehen.