Modul Fahrzeuge und Geräte
Wer hat morgen den Transporter?
Ein Einsatz ist erst geplant, wenn Mann, Fahrzeug und Vorleistung zusammenpassen. Meisterplaner plant alle drei auf einer Tafel und zeigt das Ergebnis dem Gesellen auf dem Handy.
Was gehört zur Fahrzeug- und Geräteplanung?
Fahrzeug- und Geräteplanung im Handwerksbetrieb heißt: festlegen, welcher Transporter, welcher Anhänger und welche Maschine an welchem Tag auf welcher Baustelle ist — und merken, wenn zwei Kolonnen dasselbe brauchen. Geplant werden muss nur, wovon es weniger gibt als Kolonnen. Den Akkuschrauber hat jeder, die Hebebühne gibt es einmal.
Dafür braucht es kein Flottenmanagement mit Kilometerständen und Tankbuch, sondern eine Zeile je Gerät auf derselben Tafel wie die Mitarbeiter. In Meisterplaner ist das ein zuschaltbares Modul: ab Werk aus, und wer es einschaltet, sieht Fahrzeuge und Geräte als eigene Spur unter den Mitarbeitern. Eine leere Zeile heißt frei.
So läuft es auf der Tafel
Eine Zeile je Gerät
Fünf Sorten: Fahrzeug, Anhänger, Maschine, Mietgerät, Sonstiges. Jedes Gerät bekommt eine Zeile in der Spur, und die Spur lässt sich einklappen. Der Zähler im Spurkopf sagt auch dann, wie viele Geräte gerade frei sind.
Zuweisen beim Einplanen oder danach
Im Einplanen-Dialog hakst du an, was mitfährt; am geplanten Block geht es über das Popover. Hat ein Fahrzeug einen Stamm-Mitarbeiter — der Transporter ist Meiers Auto —, ist es vorangehakt, sobald du Meier einteilst.
Warnung statt Sperre
Ist ein Gerät an diesen Tagen schon verplant oder in der Werkstatt, steht das im Klartext mit Datum und Auftragsnummer im Auswahlfeld, und auf der Spur färbt sich der Balken rot. Einplanen kannst du trotzdem: Eine Maschine kann vormittags auf der einen und nachmittags auf der anderen Baustelle sein.
Der Trupp sieht, was mitfährt
Auf der Einsatzkarte im Handy und in der Auftragsansicht steht, welches Fahrzeug und welches Gerät zum Einsatz gehören. Die Frage nach dem Transporter beantwortet der Plan, nicht die WhatsApp-Gruppe.
TÜV, Prüfungen und Werkstatt
Prüftermine hinterlegst du am Gerät: DGUV V3 für die Elektrogeräte, UVV für Leitern, Gerüst und Hebebühne, die Hauptuntersuchung für die Fahrzeuge. 30 Tage vor der Fälligkeit erscheint ein Hinweis am Gerät. Das ist bewusst ein Hinweis und keine Sperre — ein überfälliges Gerät steht weiter im Lager und lässt sich einplanen.
Fährt der Transporter tatsächlich zum TÜV oder in die Werkstatt, trägst du dafür eine Sperrzeit ein: in der Werkstatt, zur Prüfung, vermietet oder defekt. Die Sperrzeit steht schraffiert auf der Spur, und wer das Fahrzeug für diese Tage trotzdem einplant, bekommt eine Warnung. Das nächste Fälligkeitsdatum trägst du nach der Prüfung selbst ein — von allein weiterzählen tut Meisterplaner es nicht.
Montag: zwei Kolonnen, ein Transporter
6:30 Uhr. Beide Kolonnen stehen richtig auf der Tafel, aber in der Spur ist der Transporter mit Kran rot: Er hängt an beiden Einsätzen. Die Warnung stand schon am Freitag im Einplanen-Dialog, jetzt klärst du sie.
6:40 Uhr. Die Kolonne in der Lindenstraße braucht den Kran nur für die Anlieferung am Vormittag. Du lässt die Buchung stehen, gibst der zweiten Kolonne den Anhänger und legst deren Kranarbeit auf den Nachmittag. Beide sehen auf dem Handy, welches Fahrzeug zu ihrem Einsatz gehört.
12:00 Uhr. Der Anhänger hat einen Platten. Du trägst eine Sperrzeit „defekt“ bis Mittwoch ein, die Zeile wird schraffiert, und morgen plant ihn niemand aus Versehen ein.
15:00 Uhr. Die zweite Kolonne ist früher fertig. In der Spur „Ohne Mitarbeiter“ wartet „Transporter ausräumen, Werkzeugkisten prüfen“ als interne Aufgabe — ohne Kunde, ohne Adresse. Du teilst die beiden ein, der Nachmittag ist verplant. Wie Werkstattarbeit, Fahrzeuge und Mitarbeiter zusammen auf die Tafel kommen, steht im Überblick zur Einsatzplanung im Handwerk.
Was das Modul bewusst nicht kann
Kein Flottenmanagement
Keine Kilometerstände, kein Tankbuch, kein Inventarwert, keine Wartungshistorie. Das ist ein anderes Programm.
Keine Sperre
Warnungen entscheiden nicht für dich. Auch ein überfälliges oder doppelt gebuchtes Gerät lässt sich einplanen.
Keine Pflicht
Wer das Modul nicht braucht, schaltet es nicht ein. Wer es wieder ausschaltet, verliert keine Daten. Gerüst und Container für eine bestimmte Baustelle stehen auch in der Baustellenplanung.
Häufige Fragen
- Warnt Meisterplaner, wenn ein Fahrzeug doppelt gebucht ist?
- Ja, beim Einplanen: im Auswahlfeld mit Datum und Auftragsnummer, am geplanten Block im Popover, und auf der Spur wird der Balken rot. Verschiebst du einen Einsatz per Drag & Drop, kommt keine eigene Meldung — die Doppelbuchung steht dann auf der Spur. Gesperrt wird nie.
- Muss ich jedes Werkzeug anlegen?
- Nein, und das ist Absicht. Anlegen lohnt sich nur, wovon es weniger gibt als Kolonnen: der Transporter mit Kran, die Hebebühne, das Kernbohrgerät, der gemietete Anhänger. Alles andere braucht keine Planung.
- Wie plane ich TÜV und Wartung?
- Das Fälligkeitsdatum steht am Gerät, 30 Tage vorher erscheint ein Hinweis. Den Termin selbst trägst du als Sperrzeit ein; er steht dann schraffiert auf der Spur, und eine Buchung in diesem Zeitraum wird als Konflikt angezeigt. Das nächste Fälligkeitsdatum setzt du nach der Prüfung von Hand.
- Kann ich gemietete Geräte planen?
- Ja, als Mietgerät. Solange es nicht im Betrieb ist, trägst du eine Sperrzeit „vermietet / nicht im Betrieb“ ein; für die Tage, an denen es da ist, weist du es dem Einsatz zu wie jedes andere Gerät.
- Sieht der Mitarbeiter, welches Fahrzeug er nimmt?
- Ja. Auf der Einsatzkarte auf dem Handy und in der Auftragsansicht steht, welches Fahrzeug und welches Gerät zu diesem Einsatz gehören.
- Was passiert, wenn ich das Modul wieder ausschalte?
- Die Oberflächen verschwinden, die Daten bleiben. Schaltest du es wieder ein, sind Geräte, Buchungen und Sperrzeiten noch da.
Mehr Antworten stehen in den häufigen Fragen.
Leg die drei Geräte an, um die sich alle streiten.
28 Tage kostenlos, ohne Zahlungsdaten. Modul einschalten, Fahrzeuge und Geräte anlegen, die nächste Woche auf die Tafel ziehen.