Für Dachdeckerbetriebe
Baustellenplanung für Dachdecker: wenn das Wetter den Plan ändert, ändert ihn nicht der Zettel.
Kein Gewerk plant so oft um wie das Dach. Meisterplaner macht aus dem Donnerstagabend-Regenschauer eine Sache von Minuten: Außenarbeiten nach hinten, Innenarbeiten nach vorn, und jede Kolonne sieht es auf dem Handy.
Was in Dachdeckerbetriebe täglich schiefgeht
Regen am Donnerstag, Chaos am Freitag
Der Wetterbericht kippt, drei Außenbaustellen gehen nicht. Jetzt müssen Kolonnen neu verteilt und alle informiert werden — abends, per Telefon, aus dem Kopf.
Gerüst steht nicht, Kolonne steht
Der Trupp kommt an, das Gerüst ist noch nicht aufgebaut oder die Absturzsicherung fehlt. Bei Dacharbeiten heißt das nicht „improvisieren“, sondern „wieder abfahren“.
Auf dem Dach hat niemand Empfang für Stundenzettel
Die Zeiten werden abends aus dem Gedächtnis aufgeschrieben. Wie lange die Eindeckung wirklich gedauert hat, steht deshalb nur ungefähr in der Nachkalkulation.
So hilft Meisterplaner
Drei Stellen, an denen es im Alltag anders läuft.
Umplanen per Drag & Drop, die Kolonne wandert mit
Außenaufträge ziehst du auf der Tafel um zwei Tage nach hinten, Innenarbeiten nach vorn. Datumsänderungen gelten für alle Mitarbeiter eines Einsatzes gemeinsam. Am Morgen weiß jede Kolonne aus dem Team-Wochenplan, wo sie anfängt.
Wetterfenster und Gerüst stehen an jedem Auftrag
Die Freigabe-Checkliste kennt für Dachdecker zwei eigene Punkte: „Wetterfenster geprüft“ und „Gerüst/Absturzsicherung steht“. Beim Einplanen zeigt Meisterplaner, was offen ist. Nichts blockiert — aber nichts geht unter.
Stunden vom Dach, auch ohne Netz
Der Geselle stempelt oben auf dem Handy. Ist kein Empfang da, werden Anfangen, Pause und Fertig lokal gespeichert und nachgereicht, sobald das Netz zurück ist. Konflikte werden erkannt und gesondert gemeldet.
Nichts davon blockiert. Ein offener Punkt auf der Checkliste ist ein Hinweis, keine Sperre — eingeplant wird, was du einplanst.
Ein typischer Donnerstag im Dachdeckerbetrieb
6:30 Uhr. Auf der Plantafel stehen zwei Eindeckungen, eine Dachfensterreparatur und der Abriss eines alten Flachdachs. Beim Flachdach ist der Container geklärt, das Wetterfenster geprüft — beide Punkte sind grün. Bei der Eindeckung in der Feldstraße steht das Gerüst noch auf offen; du rufst an, bevor die Kolonne losfährt.
7:00 Uhr. Die Kolonnenführer haken den Check-in ab. Der Hebekran ist in der Betriebsmittel-Spur für heute auf die Feldstraße gebucht — die zweite Kolonne sieht, dass er belegt ist, und plant den Ziegeltransport von Hand. Am Nachmittag steht eine Sperrzeit auf dem Kran: Prüfung. Schraffiert auf der Spur, damit niemand ihn versehentlich einplant.
15:40 Uhr. Der Wetterbericht für Freitag kippt. Du ziehst die beiden Eindeckungen auf Montag und Dienstag, die Dachfensterreparatur bleibt, weil sie von innen geht. Die freien Stunden füllst du mit der Werkstattarbeit, die als interne Aufgabe in der Spur wartet — ohne Kunde, ohne Adresse, ohne Checkliste.
16:30 Uhr. Die Gesellen sehen im Team-Wochenplan, dass morgen Werkstatt ist. Niemand muss anrufen, niemand steht am Freitag im Regen vor einem Gerüst. Und am Flachdach steht, wie lange der Abriss gedauert hat — pro Mann, mit Pausen, vom Dach aus gestempelt.
Warum ein Einsatz erst geplant ist, wenn Kolonne, Kran und Gerüst zusammenpassen, steht im Überblick zur Einsatzplanung im Handwerk.
Was Dachdeckerbetriebe davon brauchen
- Freigabe-Checkliste mit Wetterfenster und Gerüst/Absturzsicherung
- Umplanen per Drag & Drop, Kolonnen wandern als Team mit
- Betriebsmittel-Spur für Kran, Hebebühne und Anhänger, mit Sperrzeiten für Prüfung und Werkstatt
- Interne Aufgaben für Werkstatt- und Lagertage ohne Kunde
- Zeiterfassung vom Dach, offline mit automatischem Nachreichen
- Team-Wochenplan: jede Kolonne sieht, wo sie morgen anfängt
- Auftragschat mit Fotos vom Schaden oder vom Dachstuhl
- Feiertage nach Bundesland und Betriebsferien auf der Tafel gesperrt
Häufige Fragen
Was Dachdeckerbetriebe vorher wissen wollen.
- Wie schnell kann ich bei Regen eine ganze Woche umplanen?
- Ein mehrtägiger Einsatz wird auf der Tafel per Drag & Drop verschoben oder am Rand verlängert, und die ganze Kolonne wandert mit. Für drei Außenbaustellen sind das drei Handgriffe; die Kolonnen sehen das Ergebnis im Team-Wochenplan auf dem Handy.
- Kann ich sehen, ob das Gerüst steht, bevor die Kolonne losfährt?
- „Gerüst/Absturzsicherung steht“ ist ein eigener Punkt der Freigabe-Checkliste für Dachdecker, neben „Wetterfenster geprüft“. Solange er offen ist, trägt der Block auf der Tafel einen Marker, und beim Einplanen sagt dir Meisterplaner, was fehlt.
- Kann ich den Kran oder die Hebebühne mit einplanen?
- Ja, über das optionale Betriebsmittel-Modul. Geräte, von denen es weniger gibt als Kolonnen, bekommen eine eigene Spur auf der Tafel. Doppelbuchungen und Sperrzeiten wie Prüfung oder Werkstatt werden angezeigt, gesperrt wird nichts — entscheiden tust du.
- Funktioniert die Zeiterfassung auf dem Dach ohne Empfang?
- Ja. Anfangen, Pause und Fertig werden lokal auf dem Handy gespeichert und automatisch übertragen, sobald wieder Netz da ist. Ein Timer, der über Nacht durchläuft, wird gekappt statt als 38-Stunden-Buchung im Konto zu landen.
Mehr Antworten stehen in den häufigen Fragen, und im Ratgeber geht es um Einsatzplanung und Zeiterfassung im Handwerk allgemein.
Plan die nächste Regenwoche einmal in Meisterplaner statt am Telefon.
28 Tage kostenlos, ohne Zahlungsdaten. Kolonnen anlegen, Gerüst und Wetterfenster an die Aufträge hängen, umplanen mit der Maus.
Für dein Gewerk